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DÄ KAWENZMANN    -    1994/95

Mundartkomödie von Karl Schmalbach

Die Darsteller

Ein Stück über moderne Kunst auf dem Lande; kann das gut gehen? Die Frage ist berechtigt, denn der gemeine Landbewohner versteht nichts von moderner Kunst und der moderne Künstler versteht den Landbewohner nicht, weder seine Sprache noch seine Gedanken, die sich vorwiegend um den Gewinn aus Ackerbau und Viehzucht drehen, auch kein leichtes Geschäft heutzutage.

Inspiration
Bammels auf Ökomenischen Hof
noch bedeckt

Es geht also um "de Kunst em Dörp", um den angehenden Bildhauer Boris Bammel, der Schmitzens "ahl Schuer" zum Atelier umfunktioniert hat. Ob nun JungBoris ein echter Künstler ist, oder ob er es jemals werden kann, wird der Zuschauer nie erfahren. Immerhin steht JungBäuerin Trina ihm Modell und das “plondernäck" obwohl es in der alten Scheune mächtig zieht und außerdem die Verletzungsgefahr durch Gesteinsplitter erheblich ist. denn Boris meißelt wie besessen.

Es hat in den letzten Jahren am Niederrhein, wo inzwischen viele Künstler werkeln, schon manch heftige Auseinandersetzung um "Kunst im öffentlichen Raum" gegeben. Ein Konsens ist selten möglich, die Ansichten derer, die die Kunst bezahlen und jener, die sie ertragen müssen, sind gegensätzlich. Was aber beim "Kawenzmann",' Boris' Erstlingswerk herauskommt, ist auch unter diesem Aspekt ungewöhnlich und für alle überraschend.

Kawenzweckmann
Applaus

Die Personen und ihre Darsteller:

J.M. Bammel                       - Friedhelm Engels
Boris Bammel                      - Kalli Zmugg
Elvira                                    - Beate Watton
Jakob Schmitz                     - Peter Pütz
Trina                                    - Anja Caplan

Dieter an den Seilen
hinter der Bühne
Osterather Kirchplatz

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