Spielzeit 2009

Bur möt Vörkenk

Rheinische Komödie von Karl Schmalbach

nach „Dat Verlegenheitskind“ von J.P.Asmussen

"Eiermann" Ehevermittlung
Burevertel
Heitatswillige Briefträger Schäng

Junge Leute werden wohl mit diesem Titel nicht viel anfangen können, Ältere schon.

Mit Vörkenk (gesprochen Vürkenk) bezeichnete man früher uneheliche, also voreheliche Kinder.Was früher ein erheblicher Makel war,ist heute Normalität. Ob vorehelich, unehelich oder offene Partnerschaft; man lebt zusammen wie es sich gerade ergibt- oft bringen sogar beide Partner ein Vörkenk „aus einer früheren Beziehung“ mit.

Patchworkfamilie nennt man das heute. Patchwork aus dem Englischen, also Flickwerk. Wie gesagt einstmals ein Makel, heute kein Problem.

Da war doch früher alles anders, alles besser! Da kannte man noch Sitte und Moral! Jawohl!!

Heiße Bauern Geschwister Geschenke
Alte Liebe
Dä do

Ob es nun in Bur möt Vörkenk in den Familien Brand und Wenders moralischer zuging als heute, das werden Sie, liebe Besucher, in unserer Mundartkomödie erfahren.

Bauer Anton Wenders jedenfalls, hat „en Vörkenk“. Das weiss zwar im Dorf keiner; aber er zahlt stets pünktlich seine Alimente. Das heisst eigentlich zahlt Trina, seine Frau.

Sie meint :„ Dat ärme Kenk soll et doch jout han!“

Antons Kumpel Peter fällt aus allen Wolken, als er von dessen Fehltritt erfährt, ist  aber von Antons Alimente-System sehr angetan.

Amerika
Pfingsten
Mimi 2
Peter im Glück
Souffleur

Personen:

Anton Wender, Bauer mit Gemüseladen       Friedhelm Engels

Trina, seine Frau                                          Barbara Skerhut

Hein , beider Sohn                                          Sebastian Engels

Peter Brand, Bauer                                               Robert Paas

Grete, seine Frau                                                   Angela Pütz

Mimi, beider Tochter                                       Rita Radmacher
                                                                         Gerda Paas

Jean Hüskes, Briefträger                                   Tim Thönnissen

Emma Meier                                                             Liesel Beeck

Hanni, deren Tochter                                    Christiane Rütten

Jan, Knecht bei Brand                                           Daniel Paas

 

Auf die Alimente

Regie:  Karl Schmalbach und Friedhelm Engels

Regieassistent: Tim Thönnissen

Souffleusen: Gisela Engels, Gerda Paas

Maske: Angela Pütz,

Bühnenbild: Günther Margielsky,

Bühnenbau: Willi u. Jochen Beeck,

Requisite: Rainer Skerhut,

Licht: Jürgen Holterbosch

Aufführungsrechte: Theaterverlag Karl Mahnke, Verden/Aller

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